Warum sich die Automobilhersteller so schwer tun mit der Integration vom iPhone / iPad…

…weiß ich nun. Quasi aus erster Hand. Ich war von Donnerstag bis Freitag auf einer Presseveranstaltung von Opel auf der schönen Insel Mallorca. Neben der Tatsache, dass ich dort den neuen Opel Astra J GTC Probefahren durfte und an der Pressekonferenz teilgenommen habe, gab es am Abend noch die Gelegenheit mit einigen Ingenieuren von Opel zu sprechen. Das ist nämlich das schöne an so einer Presseveranstaltung von Opel. Die haben dann vor Ort nicht nur PR Mitarbeiter, sondern auch Ingenieure, Designer, Entwickler und Product Manager vor Ort. In einer ruhigen Minute habe ich die Gunst der Stunde dann genutzt und ein paar unbequeme Fragen gestellt.

Erstmal musste ich natürlich mit dem Opel Astra GTC Vollgas geben:

…anschließend, als ich meinen Gasfuß etwas abgekühlt hatte, ging es dann nach der Pressekonferenz zum gemütlichen Teil über. Die Gunst der Stunde habe ich auch für den iPadBlog genutzt um hier ein paar Informationen zu bekommen und Fragen zu klären.

Der Grund für eine eher stiefmütterliche Behandlung vom iPhone / iPad im Automobil liegt demnach an der Politik von Apple. Ich habe hier nun einfach mal 2 Fallbeispiele für euch, die das ganze verdeutlichen. Nehmen wir mal an der Automobilhersteller stellt eine Schnittstelle für das iPhone zur Verfügung und passt dieses auf die aktuelle Firmware und die Funktionen an. Wenn nun Apple die Firmware ändert oder updatet kann es sein, dass die Funktionen ausser Kraft gesetzt werden. Der Kunde vom Automobilhersteller würde sich in diesem Fall natürlich an den Hersteller des Automobils wenden und die könnten im schlimmsten Fall nicht einmal etwas dafür. In Zeiten von Mängelrügen, Widerrufsrecht und Wandlungen von Verkaufsverträgen möchte man daher natürlich die Risiken minimieren, was aus der Betrachtungsweise natürlich mehr als nur Verständlich ist.

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