Dass die Cloud-Services den neuen Trend bei den Computer-, Smartphone- und Tablet- Nutzern wecken, ist nicht erst seit der IFA 2011 in Berlin bekannt. Dort hat sich nach Internet am TV, Tablets, Vernetzung auch die Cloud als Trend gezeigt.

Zu Recht, denn die Daten überall verfügbar zu haben, hört sich sehr gut an. Einziger Nachteil: Internetzugang und das Vertrauen des Cloud-Hosters ist Voraussetzung, um die Cloud-Services zu nutzen. Trotzdem soll die Zukunft der Tabletwelt im Cloud-Computing liegen. Die Preisunterschiede vom 16GB iPad zum 64 GB iPad sind gravierend hoch. Ein Delta in Höhe von EUR 200,- erschließt sich dieser Entscheidung. Für 200,- kann der Nutzer durchaus überlegen, ob seine Musik, Fotos und Videodaten statt auf einer Festplatte nicht in einer Datenwolke im Internet abspeichern möchte. Durchaus sind den kreativen Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt, denn auch Websites können in der Datenwolke gehostet werden und selbst eigentständige Programme können darin ausgeführt werden. Diese müssen nicht mehr direkt auf dem Tablet, Notebook oder Festrechner installiert sein, sondern starten direkt aus der Datenwolke.

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Apples kostenlose Cloud-Services bieten mehr, als alles bisher dagewesene. iCloud ist eine bahnbrechende Zusammenstellung kostenloser Cloud-Services, die nahtlos mit allen Anwendungen auf iPhone, iPad, iPod touch, Mac oder PC zusammenarbeitet und automatisch und drahtlos alle Inhalte in der iCloud speichert und automatisch und drahtlos auf alle Geräte eines Anwenders pusht. Sobald sich irgendetwas auf einem Gerät des Anwenders ändert, werden all seine Geräte fast im selben Augenblick drahtlos aktualisiert.

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Apple restauriert MobileMe

Cloudcomputing für das iPad nutzen Anwender mit dem bekannten Dienst von Apple namens MobileMe – die Betaphase ist zu Ende und das Portal erfreut sich seinen neuen Glanzes.

Was erwarten wir von MobileMe? Als komplett überarbeitete E-Mail-Webapplikation erscheint Apples Dienst in einem restaurierten Erscheinungsbild.

Laut der MobileMe-Website ist nach einer längeren Betatestphase die neue MobileMe-Webseite öffentlich scharf geschaltet worden. Bereits erstrahlt die neue Anmeldeseite in einem deutlich neuen und überarbeiteten Erscheinungsbild: Neuer Farbanstrich und neu gestalteten Icons sind die bewunderungswürdigsten Änderungen. Nachdem LogIn könnte erst ein wenig Verunsicherung auftreten. Wie schalte ich denn zwischen den Bereichen Email, Kontakte, Kalender, Galerie, iDisk und der neuen Anwendung „Mein iPhone suchen“ um?
Lösung: Einfach auf das MobileMe-Icon in der linken oberen Ecke in der Symbolleiste drücken oder der Nutzer wählt die Tastenkombination Umschalttaste + Escape. Wer diese Tricks kennt, ist im deutlichen Vorteil, denn dann blendet sich etwa wie beim Programmwechsel im Finder ein Fenster mit den Programmsymbolen ein.

Die Programmsymbole erstrecken sich wie im Programmwechsel beim Finder

Wer sich von MobileMe abmelden möchte, klickt wie in iTunes auf den Benutzernamen in der  Ecke der Symbolleiste. Dort klappt sich ein schickes abgerundetes Pull-Down-Menü auf, aus welchem der MobileMe-Nutzer Informationen zu seinem Account entnehmen kann oder alternativ die Hilfe oder den Abmelden-Button auffindet. Wer den Standort seine iPhone oder iPad auf einer Google Karte betrachten möchte findet mit “Mein suchen” eine Vollbildansicht mit weiteren Informationen zu seinem Gerät. Im Vollbildmods wird das mobile Endgerät in einer Karte angezeigtWenn das iPad beispielsweise nicht mit einem Netzwerk zum Internet verbunden ist, zeigt die Anwendung einen roten Punkt. Damit kann das Gerät leider nicht lokalisiert werden.

Neuerungen bei der Email-Anwendung

Die Email-Anwendung verschafft dem MobileMe-Nutzer gegenwärtig drei unterschiedliche Ansichten, aus denen er via Pull-Down-Menü (gleich unter der Suchmaske) wählen kann. Vernünftig für Breitbildschirme ist die Einstellung “Breitbild”, bei der alle Postfächer, die Nachrichtenliste und das Nachrichtenfenster waagerecht nebeneinander angelegt sind. Im Kompaktmodus versinkt die Liste mit den Postfächern, die dann aber aus einem Pull-Down-Menü ausgewählt werden können. Die dritte Möglichkeit beschreibt MobileMe für Klassiker – alles wie bisher.

Sehr willkommen ist die Neuerung, Regeln direkt in MobileMe zu definieren. Beispielsweise können nun E-Mails automatisch in bestimmte Postfächer einsortiert werden. Beim Verfassen einer neuer Nachricht erscheint jetzt auffällig eine Formatierungsliste für Schriftart, Schriftgröße, Farbe bis hin zum Einfügen einer Internetadresse inkl. Titel des Links und URL selbst.

Laut Apple wurde auch der Werbefilter verbessert und MobileMe einem sicheren Turbo unterzogen. Übrigens kann jede Nachricht per Button (Box mit einem Pfeil) ins Archiv gezogen werden.

Apple’s Update von MobileMe ist von den Nutzern dringend erwartet worden. Die neuen Funktionen erstrecken sich nun zu einem sinnvollen Cloud-Computing-System, welches jeder iPad-Nutzer in Betracht ziehen sollte. Der Dienst kostet EUR 79,- und ist für ein Jahr gültig, bevor erneut verlängert werden kann.


Neue Farbanstrich und neu gestalteten Icons sind die bewunderungswürdigsten Änderungen

Neuer Farbanstrich und neu gestalteten Icons sind die bewunderungswürdigsten Änderungen bei MobileMe.

Passende Apps:

  • MobileMe iDisk

MobileMe

  • MobileMe Gallery

MobileMe

  • Mein iPhone suchen

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