Neuer Monat, neues Glück. Nachdem wir durch den iPad App Store und durch einen Twitterclient gestöbert sind, möchte ich Euch auf eine Reise in die Zukunft nehmen. Die Zukunft des Tablets und des Zeitschriftenkonsums.

Das amerikanisches Lifestyle-Magazin namens VIVmag publiziert nur in elektronischer Form. Die kreativen Köpfe haben probeweise eine elektronische Ausgabe für ein iPad produziert. Es ist durchaus vorstellbar, dass diese Anwendung auch auf anderen Tablets – wie dem WePad – zu finden sein wird. Was ihr in diesem Video seht, ist das Resultat aus einem Mix aus aus TV und Zeitschrift: Das eindeutigste Merkmal ist der kurze Videovorspann vor jedem Artikel – das erinnert sehr an ein PC-Strategiespiel.

Ob sich diese Zukunftsmusik durchsetzten wird, bleibt abzuwarten. Der Kunde muss es annehmen und als Abonnent stolze $ 6,- zahlen, denn schliesslich muss solches Filmmaterial bearbeitet werden. Trotzdem solltet ihr Euch das Video unbedingt ansehen.

VIV Mag Interactive Feature Spread – iPad Demo from Alexx Henry on Vimeo.

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Das WePad ist ein Tablet Computer der neuesten Generation. Dem Nutzer bietet es schnellen Zugang zum Internet, eine komplette Welt von sofort nutzbaren Applikationen und einfachen Zugriff auf Bücher, Fotos und weitere persönliche Dateien – ist das iPad auch. Obwohl alle Nachahmer des iPad für die Apple-Gemeinde uninteressant erscheinen, sollte man bei den Features und dem Wissen, der Hersteller kommt aus Berlin, hellhörig werden.

Das WePad des Unternehmens neofonie (Berlin, ca. 170 Mitarbeiter) positioniert sich als Tablet für Verlage. Auch der älteren Kernzielgruppe von Zeitungs- und Magazin-Verlagen, die keine PC-Erfahrung besitzt, bietet das WePad den intuitiven und sicheren Einstieg in die digitale Welt ihrer Kinder und Enkel (Web, Email, Social Media etc.).

Kombiniert mit digitalen Zeitungen und Magazinen auf Basis des WeMagazine ePublishing Eco System erfährt der WePad Nutzer ein völlig neues und einfaches Leseerlebnis mit dem Besten aus der Print- und Online-Welt.

Für Verlage bedeutet jeder für das WePad gewonnene Leser eine direkte und langfristige Kundenbeziehung, die Basis für Paid Content, ein umfängliches Kundenwissen und neue Formen der Kunden-Kommunikation. Während Plattformen, wie Apple iTunes und Amazon Kindle, die Verlage in die Rolle eines reinen Content-Lieferanten drängen, behalten die Verlage mit dem WePad den Zugang zum und das Wissen über ihre Leser.

Im Gegensatz zu den genannten Plattformen ist das WePad eine offene Plattform, die auf die Bedürfnisse von Verlagen und ihren Lesern zugeschnitten ist.

Im Branding des Verlages ist das WePad auf dem Wohnzimmertisch ein hervorragendes Mittel zur Kundenbindung. Mit dem WePad können Print-Leser nun gezielt in die Online-Welt migriert werden – Print-Marken werden zu Online-Marken, der Kontakt mit etablierten Internet-Playern, wie Google, Amazon und Apple, wird minimiert.

Hinter dem WePad steht ein komplettes Ökosystem begonnen bei Service, Garantie und Support für die Hardware, die Software-Plattform WeMagazine für die Publikation und das Lesen von Paid Content und WeFind für die kontext-sensitive und suchbare Integration von Online-Inhalten.

Im Basismodell können Verlage über das WeMagazine direkt Zeitungs- und Magazin-Inhalte in das WePad einspielen und erhalten über das CRM-Backend flexible Schnittstellen zur Auswertung. Je nach Portfolio können weitere Inhalte und Dienste der Verlage direkt auf dem WePad eingebunden werden.

Das WePad ist deutlich besser ausgestattet und soll auch früher in Deutschland erscheinen als unser iPad. Ob das Unternehmen mit diesem Device einen erfolgreichen Weg eingeschlagen hat, bleibt abzuwarten und wird von uns kritisch beobachtet. Wir planen zum WePad einen ausgiebigen Test noch vor Erscheinen des iPad.

Jetzt bei uns im Forum diskutieren: WePad versus iPad:

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