Wenn Menschen eine Immobilie suchen, dann durchsuchen Sie bekanntlicherweise Zeitungen oder Webseiten nach entsprechenden Anzeigen – das war gestern. Wer in Zukunft ein neues Zuhause sucht, braucht nur sein mobiles Endgerät. Das kann je nach belieben ein Handy, das iPad oder ein anderes Endgerät sein.

Wie soll es funktionieren?

Der Nutzer bewegt sich einfach durch das gewünschte Wohngebiet. Das mobile Endgerät (iPad oder Mobiltelefon) zeigt währenddessen ein Foto der Umgebung an. Das wird beim iPad allerdings nur funktionieren, wenn es in einen der nächsten Versionen eine Vorder- und Rückseitenkamera eingebaut hat. Technisch möglich wäre dies bereits, aber wie wir auch aus dem Bericht des Vortages, “Frontkamera ermöglicht Videokonferenz” wissen, ist es für Apple nicht unüblich, weitere Funktionen erst in einer weiteren Version einzubauen.

Mit dem Endgerät streift der Nutzer nun über Häuser oder Wohnungen. Diejenigen Objekte, die zum Verkauf stehen oder frei sind, werden im Display mit einem dicker Punkt gekennzeichnet. Preis, Detailinfos und Bilder des Objektes werden ebenfalls auf dem Display des Endgerätes eingeblendet.

Auch wenn sich das noch weit entfernt anhört – es ist bereits Realität! In den Vereinigten Staaten bietet die Firma Trulia (Real Estate Search) genau dieses Verfahren an. Der innovative Dienst sammelt aktuelle Annoncen aus dem Internet und verbindet diese Daten mit den Standortinformationen des mobilen Endgerätes (iPad oder Mobiltelefon). Diejenigen Nutzer, die eine Fragestellung zu ihrem zukünftigen Objekt stellen möchten, können dies direkt in einem Online-Forum umsetzen. Da viele Immobilienmakler innerhalb von 30 Minuten auf Anfragen reagieren, ermöglicht diese Interaktivität schnellere Entscheidungen für den Haus- oder Wohnungsinteressenten.

Das folgende Video zeigt eindrucksvoll, wie die so genannte Augmented-Reality-Technik dahinter funktioniert (hier mit einem Mobiltelefon statt iPad):

Fazit:

Das iPad wird sicherlich nicht nur Anwendung im Bildungsbereich erfahren, sondern bietet durchaus Potential für die Branche der Immobilienvermarktung und wird den Immobilienmarkt endgültig ins Internet befördern. Immobilienmakler sollten sich schon jetzt auf weitere Technologiesprünge einstellen und das Nutzerverhalten der Immobiliensuchenden nicht als überraschend werten. Auch langjährige Immobilienmarketingexperten wie LDPcom rechnen neben Video-Präsentationen von Immobilienobjekten auch mit der interaktiven Präsenz der Makler auf Onlineplattformen.
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